Prepaid Kreditkarten
Für all jene, denen aufgrund ihrer finanziellen Situation bisher eine Kreditkarte verwehrt wurde, haben dank Prepaid Kreditkarten nun doch die Möglichkeit des bargeldlosen Bezahlens.
Millionen Menschen in Deutschland sind mit einem negativen Eintrag bei der Schufa vertreten, aber auch Arbeitslosigkeit oder ein zu geringes Einkommen können Gründe für eine Ablehnung seitens der Kreditkarten herausgebenden Bank sein.
Prepaid Kreditkarten funktionieren jedoch, wie es der Name bereits vermuten lässt, ähnlich einer Prepaidkarte für Handys auf Guthabenbasis. Aus diesem Grund werden Prepaid Kreditkarten ohne Einkommensnachweis oder sonstige Bonitätsprüfung herausgegeben, von einigen Banken sogar an Jugendliche ab 14 Jahren.
Wie aber genau funktioniert eine Prepaid Kreditkarte?
Wie bei einer gewöhnlichen Kreditkarte verfügt der Eigentümer über ein Konto bei der herausgebenden Bank, auf das er mittels Überweisung vom Girokonto Guthaben transferieren kann. Das Kreditkartenkonto verfügt dabei über keinen Kreditrahmen und kann nicht überzogen werden, für die Nutzung der Kreditkarte muss also immer ausreichend Guthaben auf dem Kartenkonto vorhanden sein.
Prepaid Kreditkarten werden mittlerweile als Prepaid VISA und als Prepaid MasterCard von mehreren deutschen Banken angeboten.
Die verschiedenen Prepaid Kreditkarten unterscheiden sich in ihrem Leistungsumfang und den Gebühren jedoch teils deutlich. So verlangt die LBB bei ihrer Prepaid VISA maximal 2,50 Euro für eine Bargeldabhebung an einem Geldautomaten, was sogar im Vergleich mit normalen Kreditkarten ein sehr geringer Betrag ist, bei anderen Prepaid Kreditkarten sind dagegen mindestens 5,00 Euro für eine Abhebung zu zahlen. Ein Anbieter verlangt sogar eine Gebühr für jede Guthabenaufladung, dies ist jedoch ein Einzelfall. Andere Anbieter zahlen sogar monatliche Guthabenzinsen, welche mit bis zu 3,25% p.a. schon fast mit einem Tagesgeldkonto mithalten können. Vor der Entscheidung sollte man die verschiedenen Prepaid Kreditkarten vergleichen um die für sich beste zu finden.
| Author: | Alexander Bertram |
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