Jahreswagen oder Neuwagen
Der Markt der Jahreswagen boomte bis Mitte der Neunziger Jahre. Es entstanden Jahreswagen-Börsen und die Werksangehörigen machten auch gute Geschäfte mit ihren Fahrzeugen. Dann kam der Einbruch im Neuwagenbereich und die Hersteller mussten sich etwas einfallen lassen, um den schleppenden Verkauf anzukurbeln.
Also begann langsam aber sicher die "Rabattschlacht", die mittlerweile ihren Höhepunkt erreicht hat.
Waren
- Jahreswagen
- Vorführwagen
- oder Geschäftsfahrzeuge
bis dahin die ultimative Möglichkeit, ein fast neues Fahrzeug zu einem sehr guten Preis zu erwerben schrumpften auf einmal die Preisvorteile.
Für Neuwagen Zulassungen wurden / werden dem Autohändler Prämien gezahlt, die er meistens nicht für Vorführwagen bekommt. Also wurden diese Fahrzeuge zunehmens unattraktiver, da der Endkunde das Neufahrzeug günstiger kaufen konnte. Die Werksangehörigen mussten auf einmal ihre Jahreswagen.Verkäufe versteuern und auch hier schrumpfte der Preisvorteil.
Die Zeiten, in denen Jahreswagen DAS Schnäpchen sind, sind lange vorbei.
Heutzutage sollten Sie folgendes bedenken:
Da viele Fahrzeughersteller im Rahmen von Aktionen, Rabatte bis zu 20% geben, beträgt bei diesen Fahrzeugen der Preisunterschied zwischen Jahres- und Neuwagen meist nicht mehr soviel. Dafür bekommen Sie ein nagelneues Fahrzeug, welches Sie sich ganz nach Ihren Wünschen zusammenstellen können und das nicht für Probefahrten, etc. gebraucht wurde.
Hersteller die diese Rabatte nicht gewähren, bieten meistens sogenannte "Inzahlungnahme-Prämien" an, bei denen ein Gebrauchtwagen für mehr Geld angerechnet wir, als er wert ist. Auch in diesem Fall sollte man die Preise ganz genau vergleichen. Eine sehr interessante Alternative kann der Kauf von einem EU-Neuwagen sein. Hier sind immer noch Preisvorteile von bis zu 35% möglich - abhängig von Modell und Zeitpunkt.
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