Wechselprobleme bei Resale-DSL-Anschlüssen
Oft ändern die DSL-Anbieter ihre Preise, sie unterbieten einander bei Preisen und DSL-Tarifen, so dass manch ein Internet-Nutzer gerne mal den Anbieter wechseln will. Oft kommt es hierbei zu Problemen.
Viele DSL-Anbieter verkaufen unter ihrem eigenen Firmennamen Anschlüsse, bei denen es sich eigentlich um Telekom-Anschlüsse handelt. Man spricht hier von „DSL-Resale“. Im Hintergrund schaltet die Telekom den DSL-Anschluss. Die Telekom ist aber nicht für Probleme zuständig, die mit dem Anschluss auftreten. Bei Problemen hat sich der Kunde an seinen Anbieter zu wenden, der ihm den DSL-Anschluss offiziell verkauft hat. Probleme können technischer Art sein, die Einrichtung kann sich z.B. verzögern, die Probleme können aber auch finanzieller Art sein, es kam zu falschen Abrechnungsbeträgen kommen. Mitunter ist die Leitung einfach gestört. In solchen Fällen hat sich der Kunde mit seinem DSL-Anbieter in Verbindung zu setzen, der Anbieter wiederum sollte sich dann mit der Telekom in Verbindung setzen.
Kein Wunder ist es, dass es bei diesen Prozessen immer wieder zu Störungen, Verzögerungen und Problemen kommt. Und so kam es auch beim Wechsel eines DSL-Anbieters zu massiven Ungereimtheiten kommen. Möchte ein DSL-Nutzer von einem Anbieter zum anderen wechseln, wobei beide DSL-Anbieter Telekom-Reseller sind, so muss der Kunde seinen Wechsel Auftrag bei seinem alten Anbieter abgeben, dieser hat ihn an die Telekom weiterzuleiten, diese wiederum muss überprüfen, ob der Anschluss an den neuen DSL-Anbieter übertragen werden kann. Wenn ja, teilt die Telekom dem neuen Anbieter mit, zu welchem Zeitpunkt der DSL-Anschluss umgeschaltet wird. Diesen muss der neue DSL-Anbieter dem Kunden mitteilen.
Für viele Verbraucher ist es deshalb am besten, sich grundsätzlich für DSL-Anbieter zu entscheiden, die unabhängig von der Telekom arbeiten, weil sie über eigene DSL-Infrastruktur verfügen.
| Author: | Manuel Meister |
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