Die Macht der Song Texte
Vor kurzer Zeit sind Song Texte der Teenie-Band „TOKIO HOTEL“ in die Kritik geraten.
Mit dem Song „Spring nicht“, welcher im April 2007 veröffentlicht wurde, haben sie Aufruhe unter den Kritikern gestiftet. Der Song wurde von den Kritikern auseinander genommen und letztendlich sollte dieser Song angeblich einen Selbstmord darstellen und diese Variante der Beendigung des Lebens wohl verherrlichen.
Interviews mit TOKIO HOTEL ergaben zwar, dass die Band ganz sicherlich nicht vorhatte, den Selbstmord anzupreisen, dies nur falsch verstanden worden sei. Letztendlich hat TOKIO HOTEL ihrem Songvideo ein zweites Ende hinzugefügt, wo der Sänger der Song Texte Bill nicht springt, sondern „gerettet“ wird.
Aber können solche Songs wirklich dazu beitragen, dass Jugendliche oder gar Kinder diesem „Idol“ folgen und Selbstmord begehen?
Ganz klar muss man einmal feststellen, dass in den Köpfen von Jugendlichen so einiges durch den Kopf geht. Diejenigen, die bei einem Konzert ihrer Lieblinge am Ende nichts von diesem Konzert mitkriegen, da sie bereits vorher mit einer Trage aus der Konzerthalle transportiert wurden, sind zumeist Jugendliche.
Aber nicht nur die „Sucht“ nach diesem Star lässt die Kids umkippen, auch die stickige Luft und sonstige Einflüsse tragen hierzu bei. Wenn aber eine solche Euphorie ausgelöst wird, nur weil beispielsweise „Bill“ sich auf der Bühne befindet, dann liegt es auch nahe, dass die Botschaften etwaiger Song Texte auch ernst genommen und befolgt werden.
Aus psychologischem Standpunkt ausgesehen wäre es also möglich, dass naive der Realität entfernten Kids den eigentlich nicht so gemeinten Rat von TOKIO HOTEL befolgen und sich in die Tiefe stürzen. Anders rum weiß im Grunde auch jeder Jugendliche, dass die Song Texte eben gerade nicht eingehalten werden sollen, im nächsten Song wird dann wieder von Liebe gesprochen.
| Author: | Silvia Kühn |
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