Die Entstehung eines Tsunami
Tsunamis sind im Grunde nichts anders als extreme Wellenfluten des Meeres. Ausgelöst werden sie in den meisten Fällen (ca. 86% aller Tsunamis) durch Hebungen und Senkungen der Bodenplatten nach einem Erdbeben.
Aber auch eine Entstehung eines Tsunami nach abrupter Verdrängung großer Wassermengen ist möglich, dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Vulkan vorher ausgebrochen ist oder aber Unterwasserlawinen und auch Meteoriten-Einschläge erfolgt sind.
Der Pazifik hat die meisten Tsunamis zu verzeichnen.
Aufgrund der Verschiebung von tektonischen Platten werden die See- und Erdbeben sowie auch Vulkanismus ausgelöst. Damit durch ein Erdbeben ein Tsunami ausgelöst wird, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein, hier beispielsweise, dass eine bestimmte Magnitude auf der Richterskala vorzufinden ist, das Hypozentrum muss nahe an der Oberfläche der Erde liegen und zuletzt muss eine vertikale Verschiebung des Meeresbodens vorgelegen haben.
Tsunamis haben im Gegensatz zu den normalen Sturmwellen einen großen Unterschied. Während bei einer sturmbedingten Welle nur der obere Teil des Wassers bewegt wird, bewegt sich im Grunde genommen bei einem Tsunami das gesamte vorhandene Wasservolumen, so dass man sich hier bereits vorstellen kann, welch eine gewaltige Krafteinwirkung hier erfolgen muss.
Aber auch Tsunamis sind nicht immer gleich, wie stark sie beispielsweise sind oder werden, hängt ganz davon ab, wie tief das entsprechende Meer ist. Mit Stärke ist hier gemeint, wie schnell die Tsunamis werden können. Das können bei einer Wassertiefe von 5.000 Metern beispielsweise ca. 800 km/h sein.
Tsunamis können die Folge einer Erderwärmung sein, da aufgrund einer solchen die Verschiebungen der Erdschichten möglich sind und haben für Mensch, Tier und Natur meist verheerende Auswirkungen.
| Author: | Silvia Kühn |
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