Berufsunfähigkeitsversicherung – Zuschlagen, solange es noch geht
Das Risiko der Berufsunfähigkeit ist immer noch zu wenig Menschen geläufig. In Deutschland haben immer noch zuwenig Menschen einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Das liegt zwar auch am Informationsmangel, aber auch an die strikten Annahmerichtlinien der Versicherer.
Heute wird nicht mehr jeder Interessent angenommen, der gern eine private BU-Versicherung wünscht. Gerade Risikoberuf und Beruf mit körperlicher Tätigkeit sind oft schwer zu versichern, denn hieraus erkennen die Versicherer auch ein hohe Versicherungsrisiko. Auch eine angeschlagene Gesundheit ist pures Gift, wenn es um den Abschluss eine BU-Versicherung geht.
Doch der Versicherungsschutz ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Statistiken zufolge wird in Deutschland jeder 4. Arbeitnehmer in Unfallfolge berufsunfähig. Berücksichtigt man, dass nicht jeder 4. eine private Versicherung abgeschlossen hat, ist das Risiko deutlich unterschätzt. Auch das Argument, dass die Versicherungsleistungen nicht ausreichend sind, trifft zu. Der Großteil der BU-Policen wird mit deutlich zu niedrigen Rentenleistungen vereinbart und ist somit im Versicherungsfall völlig unzureichend.
Wer eine BU-Versicherung abschließen will, sollte unbedingt darauf achten, dass ein Rentenleistung für den Fall der Fälle ausreichend ist.
Darüber hinaus ist auch wichtig, dass der Versicherer die abstrakte Verweisung im Versicherungsfall ausschließt. Damit man nicht bei Berufunfähigkeit einfach Leistungsfrei gestellt wird und auf einen anderen Job verwiesen wird. Außerdem ist die Laufzeit wichtig. Neben der privaten Altersvorsorge eine BU-Versicherung zu platzieren, ist meist sinnvoll. Idealerweise sollte diese Absicherung bis zum Eintritt des Ruhestands gelten. Wer Beiträge sparen will bzw. muss, kann auch 5 Jahre vor dem Ruhestand den BU-Schutz auslaufen lassen. Zu diesem Zeitpunkt, sollte die Altersvorsorge ausreichende finanzielle Freiheit gewährleisten und eine Eintritt in die arbeitsfreie Zeit ermöglichen.
| Author: | Robert Jacobi |
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