Berufsunfähigkeit kommt schneller als man denkt
Die eigene Arbeitskraft stellt für Versicherungsnehmer auch gleichzeitig die Möglichkeit des Verdienstes dar. Ohne Arbeit kein Einkommen, ohne Einkommen können finanzielle Verpflichtungen nicht mehr bedient werden und die Spirale in soziale Abseits beginnt. Das Risiko der Berufsunfähigkeit wird trotz dieser Erkenntnis noch von viel zu vielen Verbrauchern arglos vernachlässigt und als nicht existent zurückgewiesen. Auch wenn die Statistik dagegen spricht.
Aktuellen Statistiken zu folge hat noch nicht mal jeder 4. Bundesbürger eine BU-Versicherung abgeschlossen, gleichzeitig besteht aber das gleiche Risiko berufsunfähig zu werden. Jeder 4. Arbeitnehmer wird heute in Folge eines Unfalls berufsunfähig. Die Hauptgründe der Berufsunfähigkeit liegen heute in Nervenerkrankungen, Rückenproblemen, Herz-Kreislaufproblem und Allergien. Dabei entstehen die meisten Versicherungsfälle nicht während der plötzlich, sondern entwickeln sich schleichend über die Jahre.
Auch die Unfallstatistik ist deutlich, die meisten Unfälle ereignen sich außerdem der Arbeitszeit und fallen somit auch nicht unter den gesetzlichen Schutz, dieser geht gleichzeitig nicht das Risiko der Berufsunfähigkeit. Somit steigt das Risiko deutlich an.
Zweites negatives Merkmal ist, dass die meisten der bereits abgeschlossenen BU-Versicherungen für eine wirklich Risikoabsicherung völlig unzureichend sind. Hauptgründe sind hier in den Versicherungsbeiträge zu suchen. Doch dies scheint paradox, vergegenwärtigt man sich, dass es um die Einkommensabsicherung geht, die die Grundlage für das wirtschaftliche Leben überhaupt legt. Keine Anschaffungen oder Einkommen!
Verbraucherschützer raten deshalb bereits seit Jahren zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung.
Zuletzt erwähnte die Stiftung WARENTEST in Ihre Magazinausgabe im Juni 2006 die elementare Wichtigkeit der der BU-Versicherung: Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt.
Verbraucher die noch unentschlossen sind, sollten sich über die private Absicherung informieren um ein mögliches Risiko zu prüfen und ggf. bei bestehendem Schutz auch prüfen, ob die Versicherungslücke ausreichend gedeckt ist.
| Author: | Robert Jacobi |
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